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Neuer Beruf - Hotel-Kommunikationsfachfrau EFZ

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Neuer Beruf - Hotel-Kommunikationsfachfrau EFZ

Ein Bericht von Daria Müller - HOKO 1. Lehrjahr im Hotel aarau-WEST

„Ich bin Gastgeber. Und was machst du?“ – eine Aussage welche den neuen Beruf Hotelkommunikationsfachfrau/-mann beschreibt. Aber was genau lernt man in diesem neuen Beruf? Bin ich wirklich Gastgeber nach 3 Jahren Lehre und was sind die Voraussetzungen die ich mitbringen muss für diesen Beruf?

KOMMUNIKATION – ein Wort was ich antreffe wenn ich mich auf die Suche nach der Beschreibung des neuen Berufs mache. Was bedeutet Kommunikation für mich? Also für mich ist es ein Austausch mit der ganzen Welt, ich kommuniziere mit Worten, den Augen, dem Körper und meinem Verhalten. Auskünfte geben und Behilflich sein sind für mich eine Art der Kommunikation. Ich bemerke schnell, dass dies ein grosses Wort mit sehr viel Bedeutung und Tragweite ist.
Das lese ich dann auch: „Kommunikation stammt aus dem Lateinischen communicare und bedeutet „teilen, mitteilen, teilnehmen lassen; gemeinsam machen, vereinigen“. ( Wikipedia)
Auf der Seite „Berufsinfo“, bekomme ich die Informationen, dass ich die Volksschule abgeschlossen haben sollte, im Beruf Kontakt mit Menschen aus allen Kulturen habe werde, Gäste kompetent betreue, dass ich meinen Ordnungssinn anwenden darf und Belastbarkeit mitbringen sollte.
Das ist genau mein Ding, ich reise sehr gern und liebe es meine Fremdsprachenkenntnisse anzuwenden. Daheim bin ich immer in Versuchung neues in der Küche aus fremden Ländern auszuprobieren, Räume sehr gern auf oder sortiere Dinge, schaue unheimlich gern „Auf und Davon“ und träume von meinem eigenen kleinen Bed &Breakfast im einem fernen Land.
Ob ich es liebe zu organisieren? Na klar das bin ich! Brunch mit der Familie, Kinoabend auf dem Dach mit meinen Freunden, der kommende Urlaub oder meine berufliche Zukunft alles ist bei mir strukturiert und organisiert- aber ich bin immer flexibel genug mich auf spontane Änderungen einstellen zu können. Man sagt mir oft das ich sehr gut vernetzt Denke, das hilft mir das ich nicht 3-mal den selben Weg gehen muss.
Hier bin ich – es kann losgehen! Ich lese das dieser Beruf eine betrieblich organisierte Grundbildung ist und das bedeutet ich benötige einen Lehrbetrieb welcher mit mir den Lehrvertrag abschliesst. Zur Schule gehe ich je nach Kanton wöchentlich oder als Blockkurs im Schulhotel.
Es gäbe auch die Möglichkeit der schulisch organisierten Grundbildung (SSTH in Passugg) aber irgendwie wird dies nicht meine Richtung- dort ist man 3 Jahre im Schulunterricht und hat Praktika in Betrieben zu den einzelnen Bereichen. Tönt sicher spannend aber ich möchte eine Gastgeberin mit Herz werden und bin mir sicher, dass eine Betriebliche Grundbildung der richtige Start für meine Ziele ist.
Entschieden! Nun suche ich mir ein Schnupperbetrieb-
in dem ich praktisch sehe was auf mich zukommen wird.
Vielleicht kann ich Sie ja direkt von mir überzeugen.

YES- ich hab meinen unterzeichneten Lehrvertrag in der Hand und nun kann es losgehen!


Meine erste Woche in meinem Betrieb – Aufregung, Faszination und Vorfreude auf 3 Jahre an der Reception, in der Hauswirtschaft , im Service und in der Küche.
Im ersten Ausbildung Jahr werde ich je 4 Monate in der Hauswirtschaft, im Service und in der Küche ausgebildet. Im zweiten Jahr komme ich an die Reception, auch lerne ich hier alles über den Bereich Seminar. Das dritte Jahr erwarten mich die Bereiche Backoffice und Marketing. Diese Ausbildung ist Neu und daher betonen meine Ausbilder aber auch die Lehrer an meiner Schule immer wieder das wir flexibel sein müssen- da es auch spontane Anpassungen geben könnte, perfekt das passt zu mir.
Vom ersten Tag an darf ich kommunizieren, wo ist was, wer arbeitet in meinem Betrieb- wer bin ich. Ich fühle mich als Visitenkarte meines Betriebes und bin so stolz ihn an diversen Veranstaltungen vertreten zu dürfen und mich präsentieren zu können.
Sei es, dass ich an Informationsnachmittagen jungen interessierten Menschen von mir und meinem Beruf erzählen darf oder in Wettbewerben zeige was in mir steckt, Freunde, Bekannte und Familie für meinen Betrieb begeistere oder Gästen bei Wünschen und Fragen weiterhelfe- ICH bin angekommen und habe die perfekte Ausbildung gefunden.


Gern gebe ich euch nach meinem ersten Jahr wieder einen Bericht was bereits erfolgreich war und was mich begeistert und was vielleicht auch nicht
„Ja gerne“-melde dich und wir erzählen dir mehr von uns und dem neuen Beruf- Daria Müller (HOKO 1. Lehrjahr im Hotel aarau-WEST) & Ihre Ausbildnerin Anne Hofer

Karriere Tipp: Nach 3 Jahren Lehre kann ich erstmal die Welt durch meinen Beruf bereisen und müsste kein Geld extra dafür zurücklegen. Anschliessend könnte ich noch Weiterbildungen (Berufsprüfung, Höhere Fachprüfung oder Fachschule) absolvieren und zusammen mit meiner Berufserfahrung eine Karriere anstreben wie ich Sie mir für mich vorstelle, Direktorin meines eigenen kleines Betriebes.


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